26. October 2018

Neuigkeiten beim europäischen Reintegrationsprogramm ERIN

Das gemeinsame europäische Reintegrationsprogramm ERIN (European Reintegration Network) unterstützt Rückkehrende im Herkunftsland beim Neuanfang. Um ihnen Hilfestellung bei der wirtschaftlichen und sozialen Reintegration anbieten zu können, arbeitet ERIN vor Ort mit lokalen Vertragspartnern zusammen.

18 Zielländer bei ERIN ab 01.11.2018

Nachdem zum 01.08.2018 Ghana in das ERIN-Programm aufgenommen wurde, folgen die Zielländer Ägypten und Äthiopien zum 01.11.2018. Zudem wird zum 01.11.2018 die Reintegrationsunterstützung durch ERIN auf die gesamte Russische Föderation ausgeweitet. Damit bietet ERIN in nun mehr 18 Staaten Reintegrationshilfen an.

Die Arbeitsgruppe „Harmonisierung“ beginnt am 01.11.2018 mit einem zweiten Pilotprojekt in Marokko

Seit 2018 erprobt die Arbeitsgruppe „Harmonisierung“ eine Angleichung der unterschiedlichen Reintegrationsabläufe im Rahmen des Reintegrationsprogramms ERIN, an dem mehrere europäische Staaten beteiligt sind. In diesem Kontext wurden neben der Angleichung der Arbeitsprozesse einheitliche Formulare erarbeitet und Förderhöhen abgestimmt. Ziel des Harmonisierungsprojekts ist es, Erkenntnisse zu gewinnen, wie der Gesamtprozess effizienter gestaltet und die Nachhaltigkeit der Reintegrationsunterstützung verbessert werden kann.

Diese Harmonisierungsprojekte führt das BAMF als nationale Kontaktstelle im europäischen Reintegrationsprogramm ERIN bisher in folgenden Ländern durch:

  • Russische Föderation/Tschetschenien: vom 01.05.-31.10.2018 in Zusammenarbeit mit Frankreich, Schweden, Vereinigtes Königreich
  • Marokko: vom 01.11.2018-30.04.2019 in Zusammenarbeit mit Dänemark, Österreich, Schweden, Vereinigtes Königreich

Die neuen Antragsformulare und Informationsblätter sind bei der Antragstellung zu beachten. Nach Ende der Harmonisierungsprojekte in Tschetschenien und Marokko werden Anträge wie bisher angenommen.

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