StarthilfePlus - Ergänzende Reintegrationsunterstützung im Herkunftsland

Seit 2017 wird das REAG/GARP Programm ergänzt durch das Programm StarthilfePlus, das Rückkehrenden in über 40 Zielländern eine Reintegrationsunterstützung gewährt.

Unter Berücksichtigung der Auswirkungen der weltweit anhaltenden Corona-Pandemie wird die seit letztem Jahr gewährte zusätzliche finanzielle Unterstützung - in Form einer Corona-Zusatzzahlung - bis zum 31.12.2021 für alle StarthilfePlus-Rückkehrenden verlängert.
Auf die Unterstützung besteht weiterhin kein Rechtsanspruch.
Bitte beachten Sie, dass gegebenenfalls eine Anpassung des Zeitraums vorgenommen werden muss. Hierüber wird rechtzeitig informiert.

Optionen der Ziellandunterstützung

I. Reintegrationsunterstützung im Bereich Wohnen
Freiwillig Rückkehrende, die mit dem REAG/GARP-Programm ausreisen und eine Starthilfe erhalten, können in folgenden Zielländern eine ergänzende Reintegrationsunterstützung im Bereich Wohnen erhalten: Afghanistan, Armenien, Aserbaidschan, Iran, Libanon, Tadschikistan, Türkei


II. Reintegrationsunterstützung für Langzeitgeduldete
Freiwillig Rückkehrende, die mit dem REAG/GARP-Programm in ihr Herkunftsland zurückkehren und nachweislich seit mindestens zwei Jahren in Deutschland geduldet sind, können in folgenden Zielländern eine ergänzende Reintegrationsunterstützung in den Bereichen Wohnen und medizinische Kosten erhalten: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Montenegro, Republik Nordmazedonien, Serbien, Republik Moldau, Ukraine


III. Finanzielle Unterstützung nach der freiwilligen Rückkehr (2. Starthilfe nach 6-8 Monaten)
Freiwillig Rückkehrende, die mit dem REAG/GARP-Programm ausreisen und eine Starthilfe bekommen, können in folgenden Ländern finanzielle Unterstützung erhalten: Afghanistan, Algerien, Ägypten, Äthiopien, Bangladesch, Benin, Burkina Faso, China, Côte d'Ivoire, DR Kongo, Eritrea, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea Bissau, Indien, Irak, Kamerun, Kenia, Mali, Marokko, Mongolei, Niger, Nigeria, Pakistan, Russische Föderation, Senegal, Sierra Leone, Simbabwe, Sri Lanka, Sudan, Togo, Tunesien, Vietnam



Aufgrund der weiterhin andauernden, weltweiten Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie, kann es auch bei der StarthilfePlus-Reintegrationsunterstützung zu Verzögerungen kommen. Mit Fristverlängerungen und flexiblen Umsetzungsmaßnahmen wird dafür Sorge getragen, dass alle Unterstützungsleistungen gewährt werden können. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an die StarthilfePlus-Mitarbeitenden der IOM unter shpreintegration@iom.int