REAG/GARP

Das Grundprogramm REAG/GARP unterstützt Sie finanziell und organisatorisch bei der freiwilligen Rückkehr in Ihr Herkunftsland oder der Weiterwanderung in einen aufnahmebereiten Drittstaat.
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Wenn Sie freiwillig zurückkehren wollen bzw. in einen aufnahmebereiten Drittstaat weiterwandern und dies nicht selbst finanzieren können, hilft Ihnen das REAG/GARP-Programm. Es unterstützt Sie nicht nur bei der Organisation der Reise, sondern übernimmt auch die Kosten für das Flug- oder Busticket. Abhängig von Ihrer Staatsangehörigkeit können Sie außerdem finanzielle Unterstützung für die Reise sowie finanzielle Starthilfe bekommen. Seit 2017 wird das REAG/GARP-Programm ergänzt durch das Programm StarthilfePlus, das Rückkehrenden in über 40 Zielländern eine Reintegrationsunterstützung gewährt. Das Programm wird vom Bundesministerium des Innern (BMI), den zuständigen Ministerien der Bundesländer sowie vom Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der EU (AMIF) finanziert.

TIPP:
Im Erklärfilm auf der Startseite können Sie sich anschauen, wie eine freiwillige Rückkehr aussehen kann.

Art der Unterstützung
Ob und welche finanzielle Unterstützung Sie erhalten können, hängt von mehreren Kriterien ab, zum Beispiel Ihrer Staatsangehörigkeit. Folgende Leistungen sind möglich:
  • Reisekosten
  • Finanzielle Unterstützung für die Reise: 200 €/p.P. ab 18 Jahren (100 €/p.P. unter 18 Jahren)*
  • Medizinische Zusatzkosten: maximal 2.000 € für bis zu drei Monate nach Ankunft im Zielland
  • Einmalige finanzielle Starthilfe: 1.000 €/p.P. ab 18 Jahren (500 €/p.P. unter 18 Jahren)**
*verminderte Reisebeihilfe bei den visaliberalisierten Staaten Albanien, Bosnien und Herzegowina, Republik Nordmazedonien, Montenegro, Republik Moldau, Serbien, Georgien (Einreise nach dem 27.03.2017) und Ukraine (Einreise nach dem 10.06.2017) (s. REAG/GARP-Programm 2019, Ziff. 2.3.2)**Ob Sie Starthilfe erhalten könne