Medizinische Unterstützung

Das Grundprogramm REAG/GARP unterstützt Personen, die freiwillig in ihr Heimatland zurückkehren wollen, auch in medizinischen Fällen.



Wer kann medizinische Unterstützung bekommen?
Personen, die unter einer akuten oder chronischen gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden.

Welche Art von Unterstützung kann geleistet werden?
• zusätzliche bodengebundene Transportkosten (z.B. Krankentransport, Rollstuhltaxi)
• (nicht-)medizinische Begleitperson während der Rückkehr (z.B. Familienangehörige, Rettungssanitäter, Arzt)
• zusätzliche Flugkosten (z.B. medizinischer Sauerstoff, Business Class, Liegendtransport)
• Vorrat an notwendigen Medikamenten für max. 3 Monate (Sachleistung)

Sachleistungen für schwere medizinische Fälle
Ausgaben der folgenden Kategorien sind als Sachleistungen nach der Ankunft förderfähig:

• Medizinische Behandlungen (z.B. Arztbesuche, Operationen)
• Therapeutische Behandlungen (z.B. Psychotherapie)
• Medikation (z.B. Tabletten, Insulin)
• Medizinische Hilfsmittel und -geräte (z.B. Rollstuhl)

(In Ausnahmefällen können alternative Sach- und Dienstleistungen in Betracht kommen.)

Sachleistungen nach der Ankunft können bis maximal 2.000 EUR pro Person genehmigt werden. Dabei muss es sich um Personen mit schwerem/lebensbedrohlichem Krankheitsbild oder besonders pflegeintensive Fälle handeln. Die Kosten für medizinische Sachleistungen müssen innerhalb von drei Monaten nach der Ankunft im Zielland abgerufen werden.

Checkliste
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Zusatzinformation: Das Rezept und ein Kostenvoranschlag für Medikamente kann nur für max. 3 Monate erstellt werden. Der Arztbrief sollte nicht älter als 2 Wochen sein. Das MEDA/MEDIF Formular nicht älter als 7 Tage bei Antragsstellung und die Flugtauglichkeitsbescheinigung nicht älter als 8 Tage.

Schwangerschaft
Bei einer nachgewiesenen Schwangerschaft sollte bei der Ausreise ebenfalls eine Flugtauglichkeitsbescheinigung (nicht älter als 8 Tage) mitgeführt werden, insbesondere ab der 28. SSW.
Bitte bei Antragstellung auch eine vollständige Kopie des Mutterpasses einreichen.

Informationsblatt für antragsübermittelnde Stellen

Bearbeitung medizinischer Fälle



Es besteht kein automatischer Anspruch auf diese Art der Unterstützung.

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