Ukraine

Können nicht-ukrainische Drittstaatsangehörige, die seit dem 24.02.2022 aus der Ukraine geflüchtet sind und sich in Deutschland aufhalten, auch Förderung für eine freiwillige Rückkehr in ihr Herkunftsland unter dem REAG/GARP-Programm erhalten?

Ja. Sollten nicht-ukrainische Drittstaatsangehörige aus der Ukraine die Voraussetzungen aus den REAG/GARP-Leitlinien erfüllen, können sie organisatorische und finanzielle Unterstützung für eine freiwillige Rückkehr aus Deutschland in ihr Herkunftsland bekommen. Weitere Informationen zur Förderung der freiwilligen Rückkehr für geflohene, nicht ukrainische Drittstaatsangehörige können dem Informationsblatt entnommen werden.

Haben nicht-ukrainische Drittstaatsangehörige, die seit Kriegsbeginn aus der Ukraine geflüchtet sind, die Möglichkeit, auch StarthilfePlus zu erhalten?

Aus der Ukraine geflüchtete Drittstaatsangehörige, die REAG/GARP Förderung erhalten und deren Herkunftsland als StarthilfePlus berechtigt gelistet ist, können diese auch bekommen.

Müssen nicht-ukrainische Drittstaatsangehörige, die aus der Ukraine seit dem 24.02.2022 geflüchtet sind, behördlich gemeldet sein, um eine Förderung für eine freiwillige Ausreise zu bekommen?

Ja.

Können Ukrainerinnen und Ukrainer, die sich derzeit in Deutschland befinden und zurück in die Ukraine wollen, über das REAG/GARP-Programm gefördert ausreisen?

Nein. Aufgrund der Sicherheitslage im Land ist derzeit die unterstützte freiwillige Rückkehr in die Ukraine ausgesetzt.

Müssen unter dem REAG/GARP Programm ausgereiste Ukrainerinnen und Ukrainer Unterstützungsleistungen zurückzahlen, wenn sie wieder nach Deutschland einreisen?

Nein. Zum einen können sich Ukrainerinnen und Ukrainer jederzeit 90 Tage visumsfrei in der Bundesrepublik aufhalten. Zum anderen haben sie durch den Krieg einen Grund und ein Anrecht auf Schutz in EU-Staaten.