Beratung

Virtual Counselling

Was ist Virtual Councelling?

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Die Virtuelle Beratung ist eine Online-Beratung für in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten, die an einer freiwilligen Rückkehr in ihre Herkunftsländer interessiert sind. Die Beratung erfolgt online und wird von IOM-Rückkehrberatenden durchgeführt. Die Beratenden von IOM sind in 19 Ländern ansässig. Sie sprechen die jeweilige Landessprache, informieren über die Situation in den Herkunftsländern sowie über Programme zur freiwilligen Rückkehr und Reintegration.

Wie können Beratende des Virtual Counselling Teams kontaktiert werden?

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Beratende können über verschiedene Online-Messenger-Dienste wie WhatsApp, Viber, Facebook oder Skype kontaktiert werden. Die Kontaktdaten dafür sind auf den jeweiligen Länderseiten zu finden.

ZIRF-Counselling

Was ist das ZIRF-Counselling?

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Das ZIRF-Counselling Projekt ist ein Informationsangebot, welches individuelle, aktuelle und vor Ort recherchierte Informationen zum Rückkehrland zur Verfügung stellt. Rückkehrberatungsstellen sollen so unterstützt werden, länderspezifische und individuelle Informationen für Migrantinnen und Migranten bereitzustellen. Damit soll die Entscheidung, ob eine freiwillige Rückkehr eine Option ist, unterstützt werden.

Dieses Projekt ist Teil der Zentralstelle für Informationsvermittlung zur Rückkehrförderung, kurz ZIRF. Das Projekt besteht aus zwei Komponenten: den Individualanfragen und den Länderinformationsblättern.

Was sind ZIRF-Individualanfragen?

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Eine Komponente des ZIRF-Counselling Projektes sind die ZIRF Individualanfragen. Anfrageberechtigte Stellen in Deutschland haben dabei die Möglichkeit, Individualanfragen zur Situation vor Ort an das ZIRF-Counselling Team zu stellen. Dazu zählen Fragen zu folgenden Themengebieten: Medizinische Versorgung, Arbeitsmarkt, Wohnsituation, Bildung, soziale Belange oder Unterstützungsmöglichkeiten für vulnerable Personengruppen. Die Antworten werden dann von IOM Mitarbeitenden vor Ort recherchiert. Ebenfalls kann ein Family Assessment für minderjährige unbegleitete Migrantinnen und Migranten durchgeführt werden.

Wer kann eine ZIRF-Anfrage stellen?

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Eine Anfrage kann nur von einer ZIRF-anfrageberechtigten Rückkehrberatungsstelle gestellt werden. Die Erteilung der Anfrageberechtigung unterliegt dem jeweiligen Bundesland. Ob eine Stelle anfrageberechtigt ist, kann man der Anzeige der jeweiligen Beratungsstelle auf dem Informationsportal entnehmen.

Wie stelle ich eine ZIRF-Anfrage?

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Eine ZIRF-Anfrage ist für ZIRF-anfrageberechtigte Stellen über das Onlineantragsmodul (OAM) möglich. Die genauen Schritte zur Antragsstellung können den Tutorials auf der Programmseite des ZIRF-Counselling entnommen werden. Diese sind in Deutsch verfügbar.

Wo findet man bereits beantwortete Anfragen?

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Bereits beantwortete Individualanfragen werden anonymisiert und sind in der ZIRF-Datenbank einsehbar. Die ZIRF-Datenbank findet man in der Fußzeile und auf der Programmseite „ZIRF-Counselling“.

Was ist ein Family Assessment?

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Im Falle einer möglichen freiwilligen Rückkehr unbegleiteter, minderjähriger Migrantinnen und Migranten, bietet die IOM ein Family Assessment an. Dafür nimmt die IOM mit den Angehörigen im Zielland Kontakt auf und besucht sie vor Ort. Dies dient der Sicherung des Kindeswohls sowie der Festlegung des besten Interesses des Kindes. Dabei soll auch der Vormund bei der Entscheidung hinsichtlich einer möglichen freiwilligen Rückkehr des Kindes unterstützt werden.

Bei einem Family Assessment werden Informationen zur sozio-ökonomische Situation, den Lebensbedingungen, der Größe, Zusammensetzung und Dynamik der Familie im Zielland gesammelt. Weitere Faktoren sind der Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung sowie die Bereitschaft der gesetzlichen Vertretung im Zielland das Kind aufzunehmen. Es findet auch eine Identitätsprüfung der gesetzlichen Vertretung des Kindes im Zielland statt.

Weitere Informationen zum Family Assessment sind auf der Programmseite „ZIRF-Counselling“ aufrufbar.

Welche Unterlagen sind zur Beantragung eines Family Assessments notwendig?

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Bevor eine Anfrage gestellt werden kann, müssen von der anfragenden Rückkehrberatungsstelle Informationen über das Kind und die jeweiligen Familienverhältnisse im Zielland eingeholt werden. Es ist dabei besonders wichtig, sensibel für bestimmte Risikofaktoren zu sein und auf ungewöhnliche Umstände zu achten. Dazu zählen beispielsweise Zwangsverheiratung und Menschenhandel, aber auch Faktoren wie der Verbleib der Eltern in der BRD sowie die Rückkehr besonders junger Migrantinnen und Migranten. Weitere benötigte Unterlagen sind das Anfrageformular, der Identitätsnachweis des Kindes, der gesetzlichen Vertretung in Deutschland sowie der Person, die im Zielland für das Kind sorgen wird. Wichtig ist es Adresse, Telefonnummer und gegebenenfalls die E-Mail Adresse der Person im Zielland zur Kontaktaufnahme zur Verfügung zu stellen.

Was sind Länderinformationsblätter?

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Länderinformationsblätter beinhalten rückkehrrelevante Informationen zu folgenden Themengebieten: Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt, Wohnen, Sozialwesen, Bildung, konkrete Unterstützungsmöglichkeiten und Kinder im Rückkehrprozess. Sie werden auch CFS genannt. Diese Abkürzung bezieht sich auf den englischen Namen für Country-Fact-Sheet. Diese sind auf den individuellen Länderseiten zu finden.