MEDA (Medical Assistance)

Muss die IOM über gesundheitliche Besonderheiten und / oder Einschränkungen der Antragsstellenden informiert werden?

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Alle gesundheitlichen Besonderheiten inklusive Schwangerschaften müssen IOM bei Antragstellung mitgeteilt werden. Dies beinhaltet sowohl physische als auch psychische Beeinträchtigungen. Die IOM lässt durch medizinisches Fachpersonal prüfen, inwieweit spezielle Vorkehrungen für die Ausreise oder die Reintegration im Zielland getroffen werden müssen.

Was ist ein medizinischer Fall (MEDA-Fall)?

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Antragstellende, die unter einer (akuten oder chronischen) gesundheitlichen (psychisch und physisch) Beeinträchtigung leiden, müssen als MEDA-Fälle wahrgenommen und gehandhabt werden.

Welche Unterlagen werden bei einem MEDA Fall benötigt?

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immer:
• Einverstädniserklärung zur Weitergabe medizinischer Daten (Authorization Form)
Arztbrief auf Englisch nicht älter als zwei Wochen, aus dem folgende Angaben hervorgehen:
Diagnose
Krankheits-/Therapieverlauf
Prognose/Empfehlung für Weiterbehandlung
Medikation

soweit zutreffend:
• MEDIF/MEDA-Formular der Airline nicht älter als sieben Tage
• Flugtauglichkeitsbescheinigung
• Medikationsplan (Rezept & Kostenvoranschlag, wenn IOM Kosten trägt)
• Angaben Rollstuhl
• bei psychischen Erkrankung: Bestätigung der geistigen Fähigkeit die Entscheidung zur unterstützten Rückkehr zu treffen (siehe Informationsblatt für antragsübermittelnde Stellen)

Welche Aufgaben hat die Beratungsstelle beziehungsweise die antragsübermittelnde Stelle?

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• zeitnahe Beschaffung aller notwendigen Unterlagen
• Kontaktaufnahme mit Familie im Zielland
• gegebenenfalls Sicherstellung einer ärztlichen Abschlussuntersuchung
• fristgerechtes Einreichen aller erstattungsfähigen Unterlagen