31. May 2018

Neue Vertragspartner beim europäischen Reintegrationsprogramm ERIN

Das gemeinsame europäische Reintegrationsprogramm ERIN (European Reintegration Network) unterstützt Rückkehrende im Herkunftsland beim Neuanfang. Um ihnen Hilfestellung bei der wirtschaftlichen und sozialen Reintegration anbieten zu können, arbeitet ERIN vor Ort mit lokalen Vertragspartnern zusammen.

Im April 2018 wurde hierfür eine ERIN-Ausschreibung durchgeführt, um neue Vertragspartner in den Herkunftsländern zu gewinnen. Diese wurde nun erfolgreich beendet.

Ab voraussichtlich August 2018 können neue Vertragspartner Rückkehrende durch Information, Beratung und Reintegrationshilfen im Herkunftsland begleiten. Somit können auch einige Länder, bei denen es kürzlich zu Verzögerungen bei der ERIN Unterstützung vor Ort kam, wieder bedient werden.

Der Wechsel der Vertragspartner nimmt einige Zeit in Anspruch, sodass es in einigen Ländern zu Verzögerungen bei der Umsetzung der Reintegrationshilfen kommt. Betroffen sind hiervon Bangladesch, Côte d’Ivoire, Indien, Irak Zentral, Iran, Marokko, Nigeria, Senegal, Somaliland, Sri Lanka, Sudan und Ukraine. Anträge können unabhängig davon selbstverständlich weiterhin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge eingereicht werden. Diese werden nach Vertragsbeginn im August 2018 wieder bearbeitet.

Absender: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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